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Wenn die Gesteinsschmelze
eines Plutons über Spalten und Klüfte bis zur Erdoberfläche durchbricht,
entstehen Vulkane. Die glühendheiße Schmelze ergießt sich aus dem Schlot nach
einer oder mehreren Seiten und kann Riesenflächen von - zig km 2 Fläche
bedecken. Die Ergüsse erstarren rasch, und zwar alle Minerale relativ
gleichzeitig, zu einem dichten einheitlichen Ergussgestein, in dem nur einzelne
(früher gebildete) größere Kristalle eingesprengt sind.
Die Ergussgesteine im
Gefolge der Granitplutone sind die Rhyolithe oder ''Porphyre''. Im
Gesteinsgarten nehmen sie daher den zentralen Hang oberhalb der Granite und
anderen Tiefengesteine ein; in der Natur füllen sie die Senken über und neben
den Granitmassiven in mehreren Lavadecken übereinander und in Mächtigkeit von
vielen hundert Metern. Der Gesteinscharakter wechselt stark; wie in den Plutonen
sind auch bei den Vulkaniten verschiedene Gesteinsarten miteinander verknüpft.
Am Wege vom Hotel zum Fuchsberg ist eine kleine Auswahl der unterschiedlichsten
vulkanischen Gesteine der Saar-Nahe-Senke vertreten (Nr.87 - 91).
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